Deine Zukunft vor Ort!

Bündnis 90/Die Grünen Hildesheim

Ortsteil

Marienburger Höhe/Galgenberg

Unsere Ideen:

Der Ortsrat kann vor Ort viel bewegen – wenn man die Möglichkeiten entschlossen nutzt. Gemeinsam mit den Menschen, Vereinen und Initiativen gestalten wir ein lebenswertes, grünes und solidarisches Itzum-Marienburg.

Lebensraum und Natur

Klimaschutz beginnt direkt im eigenen Umfeld – deshalb unterstützen wir weiterhin Aktionen wie den jährlichen Frühjahrsputz. Mit der mobilen Wanderbaumallee verwandeln wir graue Straßen zeitweise in grüne Aufenthaltsorte mit mehr Lebensqualität.

Für mehr Sauberkeit und Lebensqualität setzen wir uns für häufigere Leerungen der Mülleimer ein. Hundekotbeutel sollen künftig außerhalb von Spielplätzen und Aufenthaltsbereichen entsorgt werden, damit Kinder geschützt bleiben und öffentliche Plätze für alle angenehm nutzbar sind.

Vorhandene Obstbäume an öffentlichen Wegen werden gut sichtbar gekennzeichnet und zur freien Ernte freigegeben. Wo Bäume ersetzt werden müssen, setzen wir uns für Obstbaum-Neupflanzungen ein – so entsteht nach und nach ein Netz an Obstwegen für alle. Naturnahe Bepflanzung an Wegesrändern stärkt die Biodiversität direkt vor Ort.

Baum- und Beetpatenschaften geben mehr Menschen die Möglichkeit, Verantwortung für ihr grünes Umfeld zu übernehmen. Spielplätze und Sitzbereiche sollen beschattet werden, um an heißen Tagen Abkühlung zu bieten. Hildesheim ist bereits als Gebiet mit zu hohen Oberflächentemperaturen eingestuft – Itzum-Marienburg braucht mehr Grün und unversiegelte Flächen.
Den vorausschauenden Starkregen- und Hochwasserschutz – insbesondere die Maßnahmen an der Domäne Marienburg – werden wir kritisch begleiten und gegenüber der Stadt konsequent einfordern.

Mobilität

Sichere und bequeme Mobilität für alle – das ist unser Ziel, ob zu Fuß, per Rad oder Bus. Barrierefreie Gehwege und sichere Schulwege haben für uns ebenso Priorität wie die Entschärfung konkreter Gefahrenstellen: die Scharfe Ecke und die Querung am SC Itzum. Tempo 30 vor Kitas, Schulen und Seniorenheimen schützt die, die es am meisten brauchen.

Beim Radverkehr setzen wir auf den Ausbau der Hauptroute Itzum-Innenstadt, Fahrradbügel zum sicheren Abstellen und einen verlässlichen Räumdienst in Herbst und Winter.

Für einen starken ÖPNV engagieren wir uns im Stadtrat: Wir wollen einen 10-Minuten-Takt auf der Linie 4 bis Alt-Itzum, barrierefreie Haltestellen, die Aktivierung des Bahnhaltepunkts Marienburg und einen Rufbus für den Sensburger Ring und die Hohe Rode – damit niemand im Stadtteil abgehängt wird.

Wasserkamp: Natur bewahren, verantwortungsvoll planen

Die geplante Bebauung des Wasserkamps mit 865 Wohneinheiten gibt uns Anlass zu erheblicher Sorge – ökologisch, rechtlich und wirtschaftlich.
Das Gebiet grenzt unmittelbar an ein EU-weit geschütztes Flora-Fauna-Habitat und erfüllt wichtige Funktionen für Grundwasserneubildung, Stadtklima und Hochwasserschutz. Rund 1.300 Leerstände in Hildesheim könnten durch Sanierung schneller und günstiger aktiviert werden. Die FFH-Vorprüfung hat bereits Risiken ausgewiesen, die abschließende Verträglichkeitsprüfung steht noch aus – weitere Planungsmittel zu investieren, bevor dieses Verfahren abgeschlossen ist, ist fahrlässig. Hinzu kommen eine zusätzliche Überlastung der Marienburger Straße und erhebliche wirtschaftliche Risiken durch gestiegene Zinsen, hohe Baukosten und eine 15-jährige Bauzeit. Wir fordern einen sofortigen Planungsstopp sowie das Einfrieren aller Mittel. Erst wenn die FFH-Prüfung und die Wirtschaftlichkeitsanalyse vorliegen, kann eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden.

Zusammenleben

Itzum-Marienburg lebt vom Miteinander – in Vereinen, auf Plätzen und zwischen Nachbarn, über Generationen und Kulturen hinweg. Die Itzumer Mitte wollen wir als einladenden Begegnungsort ausbauen: mit Sitzecken, Grünflächen und Trinkwasserbrunnen. Ein Willkommensstammtisch hilft Neubürgerinnen und Neubürgern beim Ankommen, regelmäßige Bürgerfrühstücke und Nachbarschaftshilfe stärken den Zusammenhalt im Alltag.

Vereine und die Freiwillige Feuerwehr sind das Rückgrat unseres Stadtteils. Ihre Arbeit – besonders mit Kindern und Jugendlichen – braucht verlässliche Rahmenbedingungen: von geeigneten Räumlichkeiten bis hin zu Fördermitteln. Ehrenamtliches Engagement wollen wir fördern, bekannter machen und als unverzichtbaren Teil unseres Stadtteils würdigen.

Aufwachsen und Mitgestalten

Wer hier aufwächst, soll gehört werden und mitgestalten können. Wir führen einen festen Tagesordnungspunkt bei jeder Ortsratssitzung ein, der Kindern und Jugendlichen echtes Rederecht gibt – niedrigschwellig, ohne bürokratische Strukturen und verbindlich verankert.

Spielplätze und Jugendtreffpunkte sollen sichere und attraktive Orte sein – durch regelmäßige Kontrollen und eine Ausstattung, die den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen wirklich entspricht. Mit Angeboten wie Workshops zum Skaten und Basketball schaffen wir Räume, in denen junge Menschen sich begegnen, ausprobieren und sich im Stadtteil zu Hause fühlen.

Gemeinsam für ein lebenswertes, grünes Itzum-Marienburg – für heute und für kommende Generationen.

Das sind wir:

Ortsrat – Himmelsthür

Achim Schattmann

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Angela Quoos

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Gisela Sowa

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Charlotte Lange

nichts :
Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Susanne Philipps

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Gisela Wanner

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Benedikt Völkel

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Julia Marianne Paulsen

Stadtrat – Nord (F)
Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Norbert Frischen

Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Dr. Daniel Gad

nichts :
Ortsrat – Marienburger Höhe/Galgenberg

Simone Koch

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