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Kommunalwahl 2026

Bündnis 90/Die Grünen Hildesheim

Wahlprogramm:

Regionalplanung & Digitalisierung im Landkreis Hildesheim

Digitalisierung

Wir machen den Landkreis Hildesheim zukunftsfest – als attraktiven Wohnort mit modernen Arbeitsbedingungen und einer Verwaltung, die mehr Zeit für die Menschen hat.

Für die kommenden fünf Jahre wollen wir im Landkreis Hildesheim

  • den Ausbau der Netze im Landkreis vorantreiben und
  • den Zugang zum Internet, z.B. durch offenes W-LAN erleichtern.

 

In der Kreisverwaltung wollen wir

  • den Umstieg auf Open-Source-Programme fördern. Wir setzen auf digitale Souveränität durch den verstärkten Einsatz von Open-Source-Software und nutzen Plattformen wie openCode. Zur Vernetzung streben wir Partnerschaften mit der Open Source Business Alliance und Vitako an.
  • interne Prozesse automatisieren und beschleunigen, um Personal von Routineaufgaben zu entlasten und die Bearbeitungszeiten für Bürger*innen zu verkürzen.
  • durch KI-gestützte, mehrsprachige Chatbots
    und einfache, verschlüsselte Kommunikationswege Behördengänge hürdenfrei etablieren.
  • mit regelmäßigen Hackathons IT-Talente und Verwaltung zusammenbringen, um gemeinsam innovative Anwendungen für unsere Region zu entwickeln.
  • digitale Verwaltungsangebote barrierefrei, nutzerfreundlich und jederzeit online zugänglich gestalten, damit alle Bürger*innen Verwaltungsleistungen einfach und unabhängig von Ort oder Einschränkungen nutzen können.

Interkommunale Zusammenarbeit

Wir unterstützen Maßnahmen der interkommunalen Zusammenarbeit.

Durch den fachlichen Austausch und die Vermeidung von Doppelstrukturen entsteht oft ein Gewinn für alle Beteiligten. Die Möglichkeit zur Zusammenarbeit ergibt sich einerseits für den Landkreis selbst mit anderen Landkreisen, aber auch in der Unterstützung der kreisangehörigen Kommunen, solche Kooperationen anzustrengen.

Auf der Ebene der Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen, sehen wir Potential in folgenden Bereichen:

  • bei der Straßenverkehrsplanung, insbesondere für den Radverkehr
  • im Tourismus, z.B. bei der Aufwertung von Wanderwegen
  • bei der Softwareentwicklung und dem Einsatz von Open-Source-Systemen
  • im Öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere bei der Abstimmung über Netze und Tarife
  • in der regionalen Raumordnung und dem Naturschutz sowie beim Hochwasserschutz
  • bei der gemeinsamen Nutzung von Schulstandorten, wie etwa in Delligsen

 

Auf der Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sehen wir Potenzial in folgenden Bereichen:

  • bei der Vernetzung und dem Aufbau von Kommunikationsstrukturen, die die Vernetzung der kommunalen Akteur*innen fördern
  • bei der Koordinierung der Zusammenarbeit in Bereichen, die Synergien erwarten lassen
  • bei der Kooperation von Planung, Bau und Unterhaltung von Straßen und Radwegen
  • bei der Zusammenarbeit im Klimaschutz
  • bei den Bewerbungen von kreisangehörigen Kommunen für das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept
  • bei der Unterstützung von freiwilligen Fusionen zwischen kreisangehörigen Kommunen

Regionalentwicklung

Die auf unsere Initiative hin erfolgreich eingeführten Zukunftskonferenzen wollen wir als zentrales Instrument der Bürger*innenbeteiligung fortführen.

Uns ist wichtig, dass dieses Format auch künftig die Menschen direkt in die Regionalentwicklung einbindet. Dabei werden wir sicherstellen, dass die erarbeiteten Ergebnisse noch verbindlicher in das konkrete Handeln des Kreistags einfließen.

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